Eine Bindungskurve ist ein mathematisches Konzept, das die Beziehung zwischen dem Preis und dem Angebot eines Vermögenswerts beschreibt: Wenn eine Person einen Vermögenswert kauft, der nur in begrenzter Menge verfügbar ist (wie Bitcoin), muss jeder nachfolgende Käufer etwas mehr dafür bezahlen. Der Grund für diesen Preisanstieg ist, dass die Anzahl der verfügbaren Vermögenseinheiten mit jeder erworbenen Einheit abnimmt. In jüngster Zeit wurden im Bereich der Kryptowährungen auch sogenannte Bonding Curve Contracts entwickelt. Dabei handelt es sich um Smart Contracts zur Token Issuance, die einen von Kryptowährungsbörsen unabhängigen Markt für die Token schaffen.Bonding Curve Contracts verkaufen die Token an die Nutzer/innen, indem sie den Token-Preis in Ether berechnen und sie nach der Zahlung ausgeben, oder sie kaufen sie und bezahlen mit Ether. In beiden Fällen berechnet der Smart Contract den Durchschnittspreis und richtet sich nach diesem. Es gibt keine feste Grenze für die Anzahl dieser Art von Token, die erstellt werden können; stattdessen begrenzen die Menge der vorhandenen Ether und die Preiskurve, wie viele auf dem Markt zirkulieren können. Normalerweise sorgen Verträge mit Bindungskurven dafür, dass der Preis jedes Tokens mit der Anzahl der ausgegebenen Token steigt.